Gemeinde-
und Bezirkssuche

Gemeinschaft pflegen in vielfältiger Art

19.11.2023

Nach dem Seminar mit den Jugendbetreuenden der Schweiz vom Samstag hielt Bischof Thomas Wihler am Sonntag, 19. November 2023, den Gottesdienst in der Gemeinde Lenzburg. Er predigte zum Bibelwort aus Epheser 3, aus Vers 17: «....dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne.»

 
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Nach dem ersten Lied des Chores drückte der Bischof seine persönlichen Empfindungen aus. Er bezeichnete es als Geschenk:

  • Gemeinschaft als wesentliches Element des Evangeliums Jesu Christi pflegen zu können;
  • Gemeinschaft auch im Seminar vom Samstag mit den Jugendbetreuenden der Schweiz erlebt zu haben und Seelsorge am Beispiel der Seelsorge von Jesus Christus zu betrachten.

Der Bischof ging auf die Entwicklungsschritte von Petrus ein. Dieser hatte auf den Ruf von Jesus alles verlassen. Später konnte er auf dem Meer den Herrn erkennen und auf dem Wasser gehen. Dann folgte eine Zwischenphase, als Petrus den Herrn verleugnete. Schliesslich bestätigte Petrus aber auf die dreimalige Frage von Jesus, ob er ihn liebe, mit Überzeugung und tief bewegt: Ja, von ganzem Herzen. Ein weiterer Entwicklungsschritt zeigte sich im grossartigen Wirken von Petrus im Namen Jesu.

Im Bibelwort ist unsere persönliche Entwicklung angesprochen. Der Bischof stellte die Frage: Wo wohnt Christus für uns? Paulus wies darauf hin, dass der Herr weder im Himmel noch im Tempel und auch nicht in den Schriften wohne. Er soll in unseren Herzen wohnen! Lebt die Verheissung in uns? Spüren wir diese wie einst Maria bei der Verheissung des Sohnes Gottes?

Als letzten und wichtigsten Entwicklungsschritt bezeichnete der Dienende die Liebe zu Jesus, den Glauben an ihn. Es ist wichtig, sein Wort zu halten und ihm Zeit zu schenken. Ein guter Lifestyle ist: In allen Dingen in Jesus Christus leben.

Im Gottesdienst waren auch Jugendbetreuende anwesend. Nach dem Zwischenlied des Chores diente eine Diakonin. Sie erwähnte ihre tiefe Berührung durch die erlebte Gemeinschaft im Seminar vom Samstag und auch im Gottesdienst. Am Beispiel der Witwe zu Nain schilderte sie die Handlung von Jesus, als der Trauerzug für deren Sohn an ihm vorüberzog. Jesus ging hin, berührte den Sarg und erweckte den Jüngling zum Leben. Die junge Diakonin rief die Zuhörenden auf: «Lassen auch wir uns von Jesus berühren!». 

In seinem Predigtbeitrag betonte ein Vorsteher aus der Ostschweiz wie wichtig es sei, einen Glauben wie ein Senfkorn zu haben. Aus diesem winzigen Samen entwickle sich ein grosser Strauch. Jemanden lieb zu gewinnen, ist ein Prozess, die Liebe muss wachsen. Zur Gemeinschaft gab er den Rat, in der Gemeinde zu bleiben und mitzuarbeiten.

Der Bischof erwähnte, dass unser Herz noch nicht fertig gestaltet sei. Die zielgerichtete Entwicklung sei sehr wichtig.

Verschiedene musikalische Darbietungen bereicherten den Gottesdienst und unterstützten das Dienen auf feine Art.

Anschliessend waren alle zur Gemeinschaftspflege bei Kaffee und Zopf eingeladen.