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Bezirksapostel Jürg Zbinden hält Gottesdienst für Entschlafene - KOMMT

07.03.2021

Bezirksapostel Jürg Zbinden hielt den Gottesdienst für Entschlafene in der Gemeinde Uster. Er wurde begleitet von Apostel Thomas Deubel und Bischof Rudolf Fässler. Als Grundlage diente das Bibelwort aus Jesaja 55,1: Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!
 
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In seinen einleitenden Worten hiess der Bezirksapostel alle Gottesdienstteilnehmenden und die grosse Gemeinde der jenseitigen Welt ganz herzlich willkommen. Er betonte, dass die Liebe Gottes an diesem besonderen Freudentag nicht nur besungen und beschrieben wird, sondern auch erlebbar ist, denn Gott spendet Heil.

Der Bezirksapostel wies darauf hin, dass das vorgelesene Bibelwort eine göttliche Einladung ist und fragte, ob alle das gehört hätten, dass dreimal das Wort kommt ausgesprochen wird. Die Predigt enthielt folgende Kerngedanken:

  • Wie mag sich manche Seele vorkommen, die immer nur hörte «geh weg» und nun, durch Gottes Liebe und den heiligen Geist gewirkt, diese persönliche Botschaft empfängt. Solche Seelen müssen zuerst mit dieser Botschaft zurechtkommen.
  • Die Einladung gilt, mit Verweis auf das vorgelesene Wort: «Wohlan alle, die ihr durstig seid», nicht nur einer kleinen Schar oder wenigen, sondern allen.
  • Wer ist durstig? Der, der einen Mangel, ein Verlangen hat. Und alle sind geladen und willkommen zum Wasser.
  • Wasser ist das Bild des Heils und der Errettung. Auch Jesus brachte dies in Begegnungen zum Ausdruck: «Ich bin das Wasser des Lebens».
  • Welches auch immer die Umstände sind, durch die die Menschen diese Erde verlassen und in den jenseitigen Bereich eintreten, allen gilt diese wunderschöne Botschaft: «Komm her zum Wasser!»
  • Mangel entsteht durch die Gottferne; je weiter eine Seele von Gott entfernt ist, um so grösser ist der Mangel.
  • Wir wollen es tun wie die Frau am Jakobsbrunnen. Sie hat diese Botschaft nicht für sich behalten, sondern weitergegeben. Auch wir wollen sie allen ohne Vorbehalte gönnen und zuteilwerden lassen.
  • Das Heil kann man nicht kaufen oder verdienen, weder durch gute Taten noch gutes Benehmen. Es ist ein Gnadenakt und Geschenk Gottes. Die guten Werke tun wir aus Dankbarkeit zu Gott.
  • Zum Wasser kommen ist das eine, man muss das Wasser auch trinken, sonst geht der Durst nicht weg.
  • Wein und Milch gibt es ebenfalls umsonst und stehen für die Weiterentwicklung und das Wachstum des Evangeliums.
  • Wie in Offenbarung 22,17: «Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst».
  • Es ist unsere Aufgabe diese Botschaft hinaus zu tragen, der Klang sucht sich nicht aus, an welches Ohr er dringen mag, er kommt an jedes Ohr. Das «kommt» soll im Diesseits und im Jenseits weitere Verbreitung finden.

In seinem Predigtbeitrag ging Bischof Rudolf Fässler auf die Begebenheit am Jakobsbrunnen ein und unterstrich, dass die Frau ihren Krug, der für das Schöpfen des Irdischen gebraucht wurde, stehen liess. Sie hatte erkannt, dass es jetzt um etwas anderes geht. Er bezog dieses Bild auf die Seelen, die nun auch diesen irdischen Krug stehen lassen und sich dem anderen, dem Heil zu wenden.

Als Vorbereitung auf das Dienen von Apostel Thomas Deubel spielte das Orchester das Musikstück «Sei mir gnädig». Der Apostel ging in seinem Dienen nochmals auf das komm ein. Der Mensch kann entscheiden und er verwies auf die Begebenheit mit dem verlorenen Sohn. Der hatte sich auch entschieden und liess sich von seinem Vater seinen Teil ausbezahlen und genoss das Leben. Irgendwann war nichts mehr da. Er kehrte zu seinem Vater zurück und bekam dann alles wieder umsonst. Dabei hatte der verlorene Sohn eine Entwicklung gemacht und wollte als Arbeiter angestellt werden und dienen. So wollen auch wir Liebe ausstrahlen und freuen uns an allen, die zurück- und herzukommen.

Nach der Feier des heiligen Abendmahls in der Gemeinde spendete Bezirksapostel Zbinden die Sakramente für die Entschlafenen. Als Schlusslied erklang das Chorlied «Droben, wo die Lebensbäume», vorgetragen von Orgel und Orchester.