Gemeinde-
und Bezirkssuche

HERE WE ARE - HERE WE GO - Bezirk Mittelland

22.08.2021

Wir sind unter dem Motto «HERE WE ARE & HERE WE GO» zusammengekommen. Dies klang sehr vertraut, da der Slogan vom Internationalen Jugendtag 2019 «HERE I AM» war. Die Vorfreude und die offenen Herzen aller führten zu einer Stimmung, welche sich kaum in Worte fassen lässt.

 
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Samstag
Stellen Sie sich eine Gruppe junger Christen vor, welche auf Gleichgesinnte treffen, auf die sie seit nun fast eineinhalb Jahren verzichten mussten. Das Verlangen und die Sehnsucht nach der Gemeinschaft ist unvorstellbar gross. Dadurch entsteht eine glückliche und zufriedene Stimmung.


Als wir alle unseren Weg in die Neuapostolische Kirche in Zofingen gefunden hatten, versammelten wir uns in einem Kreis. Ich schweifte mit den Augen durch die Runde und sah viele bekannte Gesichter. Auch neue sah ich, was mich fast noch mehr freute. Das Anfangsgebet verlieh der bereits glücklichen und zufriedenen Stimmung Wärme und das Gefühl, willkommen zu sein.


Im Workshop beschäftigten wir uns mit Freud und Leid. «Das Leid des Einen kann die Freude des Anderen sein», begann unser Bezirksjugendleiter, «geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte Freude ist doppelte Freude». Daraufhin hatten alle die Möglichkeit, ihr Leid oder ihre Freude mit der Gemeinschaft zu teilen. Als Symbol des Gesagten wurde ein Stein in eine Schale voller Wasser gelegt. Das Teilen unserer Freuden und Leiden bereicherte unsere glückliche, zufriedene, warme und willkommene Stimmung mit einer tiefen Dankbarkeit.


Sonntag
Die wundervolle Stimmung des Vortages brannte immer noch in uns allen, als wir uns vor den Altar setzten. Der Klang der vertrauten Musik und die herzliche Atmosphäre verstärkten das Gefühl, dazuzugehören. Der Gottesdienst fühlte sich so leicht an, voller Freude und Liebe. Eine Geschichte blieb mir besonders:


Eine Mutter mit ihren Kindern bewirtschaftete einen Hof mit vielen Pferden. Eines Tages lief ihr bestes Pferd weg. Die Leute im Dorf sagten: «Was für ein Pech!». Die Mutter wusste jedoch nicht, ob es Pech oder Segen sei. Einige Tage später kam ihr entflohenes Pferd zurück und brachte ein wildes Pferd mit. Die Leute im Dorf sagten: «Was für ein Segen!» Die Mutter wusste jedoch nicht, ob es Pech oder Segen sei. Ihr Sohn wollte das wilde Pferd einreiten, dabei fiel er und brach sein Bein. Die Leute im Dorf sagten: «Was für ein Pech!» Die Mutter wusste jedoch nicht, ob es Pech oder Segen sei. Einige Tage später wurden alle jungen Männer für den Krieg eingezogen, ausser ihrem Sohn, da dieser sein Bein gebrochen hatte. Die Leute im Dorf sagten: «Was für ein Segen!» Die Mutter wusste jedoch nicht, ob es Pech oder Segen sei.


Diese kleine Geschichte erinnerte mich an den Workshop Freud und Leid und dessen einleitende Worte. Das Leid des Einen kann die Freude des Anderen sein. Je nachdem, wie die Situation angesehen wird, kann sie  Freud oder Leid bedeuten, bzw. Segen oder Pech.


Text: Anna Schneider