Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 27 / 2021

13.07.2021

Vor mir liegt der geöffnete Kalender der kommenden Woche. Geplant und eingetragen sind einige besondere Ereignisse.
Am Mittwoch nehmen wir in Steffisburg Abschied von einem langjährigen, bewährten und beliebten Bezirksevangelisten i.R., der mit fast 93 Jahren verstorben ist und seiner Gattin und seinem ältesten Sohn in die jenseitige Welt folgen durfte.

 
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Am Donnerstag wird die Unterzeichnung der gegenseitigen Taufanerkennung in der Bruder Klaus Kirche in Bern stattfinden. Als siebente Kirche wird die neuapostolische Kirche die Erklärung von Riva San Vitale unterzeichnen. Es ist eine wichtige Station auf dem gemeinsamen Weg mit unseren Mitchristen. Am Donnerstagabend werde ich eine Gemeinde überraschen. Jetzt, wenn ich dies schreibe, weiss ich noch nicht, wo ich einkehren werde.


Am Samstag darf ein Paar den Segen Gottes zur Hochzeit erhalten und am Sonntag ist der Vorsteherwechsel in der Gemeinde Zürich-Seebach geplant.


Soweit die Planung. Eines ist mir immer bewusst: Der Mensch denkt und Gott lenkt.


Die Fahrt ins Berner Oberland über den Brünig war eine nasse Angelegenheit. Dauerregen begleitete mich. Doch in der Ferne, Richtung Thun und Bern, hatte es aufgehellt. Die Beisetzung, vorgenommen durch den Bezirksältesten, konnte ohne Regen auf dem Friedhof durchgeführt werden. Jeder Trost- und Abschiedsgottesdienst macht uns immer wieder bewusst, dass nur einer trösten und stärken kann – unser himmlischer Vater, der die Mittel dazu hat. Mit dem verstorbenen Bezirksevangelisten i.R.
Edy Zwahlen verband mich vieles. Seit der Kinder- und Jugendzeit kannte und schätzte ich ihn. Er war für einige Zeit unser Seelsorger und später dienten wir miteinander als Bezirksevangelisten im selben Bezirk. Die Gewissheit des Wiedersehens und die Vorfreude darauf begleiten uns.


Starkregen begleitete mich auch am Donnerstagmorgen auf der Zugfahrt nach Bern, doch er hörte rechtzeitig auf, sodass ich meinen Zielort im Kirchenfeld trockenen Fusses erreichen konnte. In der römisch-katholischen Kirche Bruder Klaus findet die ökumenische Feier zur Erweiterung der gegenseitigen Taufanerkennung mit unserer Kirche statt. Ein bedeutender Augenblick auf dem langjährigen, gemeinsamen Weg des Kennenlernens und Wertschätzens zwischen den Konfessionen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen der Schweiz (AGCK-CH) und unserer Kirche. Der folgende Link führt zum Artikel der AGCK-CH: https://agck.ch/gegenseitige-taufanerkennung-die-neuapostolische-kirche-schliesst-sich-der-erklaerung-von-riva-san-vitale-an/. Auf unserer Homepage ist der Eintrag unter folgendem Link aufrufbar: Ein grosser und wichtiger Schritt - Gebietskirche Schweiz (nak.ch).


Jetzt kann ich das Geheimnis lüften, wohin mich der Weg zum Überraschungsbesuch am Donnerstagabend führte: In die nächstgelegene Gemeinde, Stäfa. Erstaunen, Freude, Dankbarkeit! Im Kreis der Geschwister von Stäfa konnten wir Gottesdienst erleben! Das ist einfach nur Gnade und ein Liebesbeweis Gottes.


Am Samstagsmorgen führte mich die Bahnfahrt nach Biel, wo um 11.00 Uhr in unserer Kirche der eingangs erwähnte Hochzeitsgottesdienst stattfand. Den Eheleuten wünschen wir Gottes reichen Segen und seine stete Begleitung.


Jetzt ist Samstagnachmittag und die Beschäftigung und Vorbereitung auf den morgigen Gottesdienst wird die kommenden Stunden ausfüllen.


Bei der Anfahrt zur Kirche am Sonntagmorgen sehe ich die wartenden Brüder und Geschwister schon von weitem. Vor sieben Wochen, an Pfingsten, haben wir uns anlässlich des Übertragungsgottesdienstes unseres Stammapostels das letzte Mal gesehen. Heute ist unser Stammapostel auch nahe. Nur wenige Kilometer trennen uns räumlich. Vom Konferenzcenter der Verwaltung aus dient er unseren Geschwistern in Südafrika.


Für die Gemeinde Zürich-Seebach ist es heute ein spezieller Sonntag. Der Vorsteher tritt altershalber in den Ruhestand. Gleichzeitig auch ein Priester aus der Gemeinde, der Anfang Jahr bereits seinen 67. Geburtstag feiern durfte. Der bisherige Vorsteher von Regensdorf wird neu der Gemeinde Seebach vorstehen. Aus diesem Grund ist auch die Gemeinde Regensdorf eingeladen. Zusammen mit der italienisch/spanischen Gemeinde scharen sich drei Gemeinden um den Altar. Dank der gelockerten Massnahmen finden alle Geschwister Platz in der Kirche. Es ist sehr emotionell, nach mehr als einem Jahr so viele beieinander sehen zu dürfen. Eine 15-jährige Glaubensschwester spielt heute zum ersten Mal an einem Festgottesdienst an der Orgel. Das Streicherensemble begleitet sie auch. Sie macht das ausgezeichnet. Es ist eine wahre Freude, wenn junge Geschwister ihre Gaben in der Gemeinde einbringen können.


Nach dem Gottesdienst geht die Fahrt nicht wie üblich nach Hause, sondern direkt an den Ort, wo wir für die nächsten zwei Wochen einige Ferientage verbringen werden. Von Herzen wünsche ich allen eine reich gesegnete und bewahrte Zeit.