Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 26 / 2021

06.07.2021

Ein weiteres herausragendes Geschehen im Jahresablauf gehört nun für uns Menschen auf dieser Erde der Vergangenheit an: Die Heilszuwendung unseres grossen Gottes an uns und an der grossen Schar in der jenseitigen Welt, die sich im Glauben an Jesus Christus nach Heil in ihm gesehnt hat. Das Erleben ist zwar Vergangenheit, aber die Wirkung ist Gegenwart und Zukunft.

 
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Am Donnerstag kehrte ich in der Gemeinde Murten ein, eine Gemeinde, die ich seit meiner Kindheit kenne. Entsprechend herzlich war denn auch die Begrüssung vor dem Gottesdienst. Manch freudiges Erkennen, da und dort der Hinweis «weisch no» und die Gewissheit, wir sind immer noch dabei und sind treu geblieben, all das schenkte ein Glücksgefühl im Herz.


Die gelockerten Pandemiebestimmungen erlaubten es der ganzen Gemeinde, einen Platz in der Kirche zu finden. Wie mir versichert wurde, sind die Wochengottesdienste besser besucht als vor dem Ausbruch der Pandemie.


Ein abwechslungsreiches Musikprogramm bereicherte das Gottesdiensterleben, u.a. spielten zwei Querflötenspielerinnen und ein Saxophonist – natürlich mit dem vorgeschriebenen Abstand. Das Klavier und die Orgel ertönten auch und zuletzt konnten wir das aufgenommene Chorlied «Jesus, dir nur will ich singen» geniessen. Zwei kleine Glaubensschwestern durften die Gabe des Heiligen Geistes und damit die Gotteskindschaft empfangen. Ich bin selig geworden. 


Nach einem guten Monat Unterbruch war die Bahnstrecke am Arlberg am Samstag erstmals wieder durchgehend offen, gerade rechtzeitig für die Reise nach Innsbruck. Auf dem Bahnsteig wurden wir bereits erwartet. Nach einem Abstecher zum Schnelltest in der Apotheke waren wir ausgerüstet, um im Hotel und in den Restaurants eingelassen zu werden.


Zusammen mit Apostel Pfützner, Bischof Jeram und dem zu diesem Anlass eingeladenen Bischof Sapintan aus Rumänien, alle mit Gattin, trafen wir rechtzeitig am frühen Samstagabend in unserer Kirche in Innsbruck ein.  


In einer sehr bewegenden, wunderschön berührenden Einstimmung, bereiteten wir uns zusammen mit der Gemeinde auf das Erleben des Sonntags vor. Die Vortragenden liessen uns durch die Lebendigkeit ihrer Schilderung ins Erleben der Geschichte vom Aussätzigen eintauchen – das Ganze begleitet von einfühlsamen, musikalischen Darbietungen (gesungen und gespielt), die ins Herz zielten. Das Gehörte begleitete uns bis in den Sonntag hinein.


Auf dem Kirchenparkplatz wurden wir von Geschwistern willkommen geheissen, unter ihnen auch Apostel i.R. Philipp Burren und seine Gattin, die ein paar Tage Urlaub in der Gegend machten. Ein schönes Wiedersehen. Zusammen mit den Gemeinden Innsbruck und Telfs erlebten wir an Heiliger Stätte den Entschlafenengottesdienst. Vor einem Jahr war er vorgesehen gewesen und jetzt konnte er stattfinden. Es ist und bleibt Gnade, für uns Lebende wie auch für die Verstorbenen, dieses besondere Fest feiern zu dürfen und zu erleben, wie die Sakramente der Kirche den verlangenden und bereiteten Seelen aus der jenseitigen Welt gespendet werden. Stellvertretend für die Seelen empfingen der Vorsteher der Gemeinde Innsbruck und Bischof Jeram die Heilige Wassertaufe, die Heilige Versiegelung und das Heilige Abendmahl. Auch im Gottesdienst wurden wir, wie schon am Vorabend, musikalisch verwöhnt und erlebten, wie uns wohlbekannte Lieder, im Sprechtext vorgetragen und vom Klavier begleitet, die Herzen berührten.


Nach nicht ganz 24 Stunden bestiegen wir wieder den Zug, der uns wohlbehalten nach Hause brachte.