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«Für einen Moment innehalten» im Haus der Religionen

18.09.2022

Viermal im Jahr finden Friedensgebete im Haus der Religionen am Europaplatz in Bern statt. Zum letzten Gebet im Jahr 2022, welches am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag stattfand, trafen sich gut 20 gläubige Christen, um miteinander für den Frieden innezuhalten.

 
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Nach einem kurzen Eingangsgebet stellte der Vertreter der Neuapostolischen Kirche, Gemeinde Bern-Bümpliz (Bezirk Bern-Süd), den Abend unter die Begebenheit des Söldners Zachäus (Lukas 19, 1-10), der sich nach einem Besuch von Jesus Christus in seiner Gesinnung grundlegend änderte. Die Begegnung mit Jesus hatte etwas in ihm ausgelöst. Er übertrug dies auf das Verhältnis zu den Religionen untereinander, denn auch dort dürfen wir wie Jesu einen Schritt weitergehen, aus uns herauskommen und miteinander Frieden schaffen.

Neben ihm führte ein Vertreter der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde durch die halbstündige Andacht und unterstrich nochmals, dass unaufgeforderte und ungewollte Begegnungen Veränderungen bewirken können. Denn ohne sie kann sich nichts verändern. Als Beispiel erzählte er von den aktuellen Nachhaltigkeitstagen der Stadt Bern, an denen unter anderem dazu aufgerufen wurde, aufeinander zuzugehen. Nur so kann man seinen Horizont nachhaltig erweitern und ganz unabhängig von der Religionszugehörigkeit den Frieden stärken.

Zum Schluss durften alle Teilnehmenden im stillen Gebet eine Kerze anzünden, bevor das Friedensgebet mit einem gemeinsamen «Unser Vater» beendet wurde. Dann hatten alle noch Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen. Ein kleiner Chor der Neuapostolischen Kirche, Gemeinde Bern-Bümpliz, umrahmte das Zusammensein musikalisch.