Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 49 / 2020

08.12.2020

Die Reise geht immer weiter. Es gibt keinen Stillstand. Dank der Gnade Gottes haben wir stets Reisebegleiter, so wie der junge Tobias es erleben durfte. Es sind die Engel Gottes und auch des Menschensohnes, die uns helfen, uns beschützen, uns Ratschläge erteilen und uns in allen Umständen nahe sind. Nicht immer nehmen wir sie bewusst wahr.
 
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Der Montagmorgen begann mit einer Apostelversammlung mittels Zoom und am Dienstag fand die dritte und letzte Vorstandssitzung Schweiz in diesem Jahr statt. Es war eine Präsenzveranstaltung in unserer Verwaltung.

Am Mittwochabend führte mich die Reise mit dem Zug in die Nordwestecke der Schweiz, genauer gesagt nach Liestal. Der Bezirksvorsteher empfing mich am Bahnhof Sissach und gemeinsam ging es nach einem Kaffeehalt zu unserer Kirche Liestal. Obwohl die beiden Kantone Baselstadt und Baselland ganz eng verknüpft und die Distanzen kurz sind, sind die Einschränkungen doch unterschiedlich. In Liestal dürfen wir uns mit 50 Personen zum Gottesdienst versammeln, in Baselstadt sind es maximal 15 Personen. Liestal als Hauptort von Baselland war also eine «gute Wahl». Es war auch ein besonderes Fest für die Gemeinde vorbereitet worden: Vier Kinder durften die Gabe des Heiligen Geistes erhalten und damit Gotteskinder werden. Zudem erhielt die Gemeinde durch Ordination einen Diakon. Adventsfreude und ein besonderer Adventsfrieden zog in unsere Herzen ein. Kurz vor 22.00 Uhr traten wir, glücklich und gestärkt, die Reise heimwärts an.

Nachdem sich am Montag die Apostel zur Zoomkonferenz getroffen hatten, fand am Donnerstag solch eine Versammlung mit den Aposteln und Bischöfen der Schweiz und Österreichs statt. Ergebnisse aus diesen beiden virtuellen Zusammenkünften werden in der kommenden Zeit veröffentlicht.

Das Ziel der Fahrt mit Bischof Fässler war am Morgen des zweiten Adventssonntags die Gemeinde Winterthur. Ursprünglich war für dieses Datum ein Bezirksanlass geplant gewesen. Die Adventsstimmung war trotz aller Einschränkungen spürbar und tat uns wohl. Der grössere Teil der Gemeinde nahm von zuhause aus teil am Gottesdienst. Die Gemeinde erlebte an diesem Sonntag die Spendung aller drei Sakramente: Zuerst durfte ein kleines Mädchen das Sakrament der Heiligen Wassertaufe empfangen. Die Heilige Versiegelung und damit die Vollendung der Wiedergeburt durften danach zwei Kinder hinnehmen. Gemeinsam feierten wir in der Folge das dritte Sakrament, das Heilige Abendmahl. Auch die jenseitige Welt konnte die Abendmahlsgemeinschaft erleben.

In allen zurückliegenden Gottesdiensten der letzten Zeit habe ich erlebt, mit wie viel Ideenreichtum und Hingabe die musikalische Gestaltung erlebbar wurde. Dasselbe darf auch über den Altarschmuck und die Blumenarrangements in der ganzen Kirche gesagt werden. Der Einsatz mit Herz und Talent stimmt mich immer wieder tief dankbar.