Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 15 / 2021

20.04.2021

Machen wir zur Abwechslung eine Zeitreise zurück und beginnen am Sonntagabend. Eine viertel Stunde früher als geplant setzte das Flugzeug von Wien kommend in Zürich auf. Dadurch konnte ich eine halbe Stunde eher zu Hause sein. Zuvor war bereits die kurze Flugreise von Graz nach Wien schneller als geplant gewesen.
 
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Das ist dem positivem Effekt der ausgedünnten Flugpläne, d.h. den deutlich geringeren Flugbewegungen zu verdanken.

Ein kühler und wolkenverhangener Himmel begrüsste uns am Sonntagmorgen im kärntnerischen Klagenfurt am Wörthersee. Im Gegensatz dazu trugen wir den Sonnenschein im Herzen. Die Vorfreude auf die Begegnung mit den Geschwistern aus den Bezirken Kärnten und Slowenien war der Grund für diese Freude in unseren Herzen – von Apostel Pfützner, Bischof Jeram und mir. Heute war Konfirmationssonntag. Drei Konfirmandinnen und zwei Konfirmanden wollten ihr Gelübde vor Gott und der Gemeinde ablegen und den Segen Gottes erhalten. Die Festfreude war richtig spürbar. Für einen Teil der Geschwister aus Kärnten und ganz Slowenien war es eine virtuelle Gemeinschaft, weil sie aufgrund der anhaltenden Einschränkungen nicht anreisen konnten. Da die Kirche in Klagenfurt nicht genügend Platz für alle Geschwister bietet, war ein Kongresssaal in Pörtschach angemietet worden. Schon die Begegnungen vor dem Gottesdienst waren ein Erlebnis an und für sich. Das Zusammensein mit den Konfirmanden gab die Gewissheit im Herzen, dass die Vorbereitung auf diesen einmaligen Tag so stattgefunden hatte, dass der hohe Wert und der tiefe Sinn erkannt worden waren und das Gelübde mit Überzeugung abgelegt werden konnte. Die Ernsthaftigkeit der Konfirmanden hat mich einmal mehr tief beeindruckt. Über den Gottesdienst ist auch ein Bericht auf der österreichischen Website erschienen. https://nak.at/dbc/202796/387246

Nach diesem Erleben gab es im Vorraum der Kirche in Klagenfurt noch ein feines, von Geschwistern zubereitetes Mittagessen und dann ging bereits die Reise zurück nach Graz.

Jetzt geht es zurück, beginnen wir am Samstagmorgen. Inzwischen ist das Zusammentragen der erforderlichen Dokumente schon fast zur Routine geworden: Entsendungsauftrag, Bestätigung eines negativen PCR-Testes und je das österreichische und schweizerische Einreiseformular, alles bereit zum Vorzeigen. So konnte ich erwartungsvoll die Reise antreten, die mich über Wien nach Graz führen sollte. Die Flüge gestalteten sich problemlos. Vor dem Besteigen des Flugzeuges in Zürich galt es noch, den FFP2 Mund- und Nasenschutz aufzusetzen, weil das Tragen im Flugzeug und auch in Österreich selber Pflicht ist.

Der Bezirksvorsteher der Steiermark, Bezirksevangelist Hasenauer, erwartete mich bereits am Flughafen. Gemeinsam ging es zur Kirche Graz, wo zwei Schwestern uns ein Festmahl bereitet hatten. Sogar eine Menükarte war extra geschrieben worden. Es hat sein Gutes, wenn zurzeit alle Gaststätten geschlossen sind. Nach dem Essen gab es einen kurzen Verdauungsspaziergang mit Gedankenaustausch. Zurück bei der Kirche mussten wir uns auch schon umzuziehen. Fürsorglich war auch noch etwas Zeit eingeplant worden, damit ich mich kurz auf dem Sofa im Jugendraum ausruhen konnte. Und schon durften wir die ersten Geschwister im Vorraum begrüssen, bevor wir uns in die Sakristei zurückzogen, um uns im Kreis der Amtsträger auf den Gottesdienst vorzubereiten. Einem Impuls folgend beschloss ich, ausnahmsweise in diesem Gottesdienst auch das Abendmahl für die Entschlafenen zu feiern. Im Nachhinein bestätigten einige ganz tiefgehende Erlebnisse, dass diese Entscheidung hatte sein müssen. Auch von diesem Gottesdienst ist ein Bericht erschienen. https://nak.at/dbc/202796/387259

Der Abschied von den Geschwistern des Bezirkes fiel uns nicht leicht. Nach eineinhalb Stunden Autofahrt erreichten wir den Bestimmungsort, die Kirche Klagenfurt, wo uns der Bezirksvorsteher und seine Gattin begrüssten. Im Vorraum war alles liebevoll hergerichtet für ein gemeinsames Abendessen. Im Nu waren auch diese Stunden der Gemeinschaft vorbei und im nahegelegenen Hotel warteten bereits die Zimmer auf die Gäste…

Am letzten Mittwoch besuchten wir die Gemeinde Regensdorf. Bischof Fässler begleitete mich zu diesem Gottesdienst. Auf dem Parkplatz wurden wir schon erwartet und herzlich willkommen geheissen. Ein besonderes Fest war angesagt: Drei Kinder durften an diesem Abend die Gabe des Heiligen Geistes empfangen und in die Gemeinde eingegliedert werden. Eine wahre Freude für alle Anwesenden. Die musikalischen Beiträge verstärkten die Botschaft dieses Gottesdienstes ganz besonders. Das Zusammenwirken vieler begabter Geschwister in den verschiedenen Diensten der Gottesdienstvorbereitung zeigt immer wieder, wie der Geist Gottes alles zu einem schönen Ganzen zusammenfügt.

Diese Gewissheit und dieses Erleben schenken uns bereits wieder die Freude auf die kommenden Erlebnisse im Hause Gottes.