Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 10 / 2021

16.03.2021

Am vergangenen Dienstag und Mittwoch erlebten wir die erste Apostelversammlung in neuer Zusammensetzung, das erste Mal mit dabei war Apostel Pfützner. Mit grosser Freude und Dankbarkeit stellten wir fest, dass diese Arbeitssitzung erfolgreich, in grosser gegenseitiger Wertschätzung und schöner Atmosphäre stattfand.
 
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Wir sind schon beim ersten Mal als Team zusammengewachsen. Das Diskutieren und Austauschen von Argumenten aus unterschiedlichen Blickwinkeln wirkt sich positiv auf die Ergebnisse aus.

Intensive Französischlektionen per Skype halfen mir am Donnerstag, mich sprachlich auf den Gottesdienst vom kommenden Sonntag vorzubereiten.

Die Bahnreise nach Martigny führte über die Jurasüdstrecke, weil die Strecke über Bern, Fribourg und Lausanne wegen eines Erdrutsches gesperrt war. Wir hatten erheblichen Gegenwind, von dem ich im Bahnwagen allerdings nichts mitbekam. Die Schaumkronen und die für unsere Verhältnisse hohen Wellen auf dem stark bewegten Bielersee, auf dem Lac de Neuchâtel und dem Lac Léman zeigten, dass das Sturmtief «Luis» seine Kraft entfaltete. Der Wetterwechsel von vorfrühlingshaften Temperaturen am Samstag zu einer mit Neuschnee überzuckerten Landschaft am Sonntag ist immer wieder faszinierend. Ein Beispiel, wie auch in unserem Leben manchmal schlagartig eine völlig neue Situation entsteht und uns von einem Augenblick auf den anderen vor spezielle Herausforderungen stellt.

Unsere Versammlungsstätte in Martigny ist in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Ich wurde mit grosser Herzlichkeit empfangen. Es war ein berührendes Erleben, diese von der lateinischen Mentalität geförderte Offenheit und Zuwendung zu erfahren. Selbst der Altarschmuck gab diese Stimmung wieder. Der Organist und die Violinistin unterstützten das Gottesdiensterleben und brachten durch die gespielten Lieder die Empfindungen ins Schwingen. Bischof René Engelmann hatte den Weg von Genève kommend nicht gescheut und erfreute uns mit seinem Dienen. Das Abendmahl für die Entschlafenen bildete ein zusätzliches, tiefgehendes Empfinden der unendlichen Liebe Gottes. Noch eine herzliche Verabschiedung – wie immer in Übereinstimmung mit dem Schutzkonzept – und schon ging die Reise zurück via Visp, Spiez, Thun und Bern nach Hause.

Was bringt uns wohl die kommende Woche? Wir wissen es nicht. Wir sind jedoch gewiss: Gott wird uns führen und bewahren!