Gemeinde-
und Bezirkssuche

Bischofsbesuch mit Rubinhochzeit

11.04.2021

Anlässlich der Rubinhochzeit des Bezirksältesten i.R. Peter Fitze und seiner Frau Rosmarie besuchte Bischof Reto Keller die Gemeinde Buchs.
 
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Als Einstimmung zum Gottesdienst spielt der Organist eines der Lieblingslieder des Jubelpaares aus dem alten Gesangbuch: «Jubelklänge, Festgesänge, nah und ferne froher Schall! Glocken klingen, Sel’ge singen von Erlösung überall.»

Bischof Reto Keller geht als erstes auf die Worte im Lied ein: «Heute ist ein Festtag, weil es Sonntag ist, wir eine Begegnung mit Gott haben und der Segen zur Rubinhochzeit gespendet wird. Und alles zusammen ist ein Fest für die Seele. Im Lied heisst es "Jubelklänge". Jubel ist mehr als nur ein stille, in sich gekehrte Freude. Jubel tut man kund und zeigt es nach aussen. Achten wir gerade in dieser Zeit, wo wir Grund zum Jubeln haben und suchen wir danach. Lasst uns das Auge auf das Gute bewahren, kämpfen wir darum. Im Habakuk steht: ich will mich freuen und ich will fröhlich sein in meinem Herrn. Dies ist die perfekte Ergänzung zum Lied Jubelklänge und Festgesänge.

Unser Textwort steht im Psalm Kapitel 139, Vers 5: «Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.» Gott umgibt uns mit seiner Liebe und Nähe . Das ist keine Zufälligkeit. Jeder Christ kann das erleben, denn die Taufe ist das erste Näheverhältnis zu Gott und darin liegt so viel Fürsorge für uns alle. Im Vers 2 steht: Du verstehst meine Gedanken von Ferne. Es heisst nicht, du «kennst» meine Gedanken und das ist ein grosser Unterschied. Gott versteht deine Freuden, er versteht aber auch deine Ängste und Nöte, deine Niederlagen und deine Enttäuschungen. Und dann im Vers 5 unser Textwort: Er umgibt uns von allen Seiten. Das bedeutet, Gott umgibt uns mit seinem Engeldienst. Bitten wir täglich um diesen Schutz, denn er hat die Engel für uns Menschen geschenkt.

Gott umgibt uns auch mit seinen Wundern und guten Gedanken und mit seiner starken Hand. Nutzen wir den Vorteil und ziehen Kraft aus der Nähe zu Gott. Gottes Hand ist stark, aufbauend, ziehend und bewahrend. Wenn wir WOLLEN, dürfen wir an seiner Hand bleiben. Gott ist da und bleibt bei uns und umgibt uns zu allen Zeiten.»

Nach dem Predigtbeitrag des Bezirksvorstehers und der Feier des heiligen Abendmahles, folgt der Segen zur Rubinhochzeit. Zur Einstimmung spielt der Orgelspieler das Wunschlied aus der Chormappe Nr. 124: «Still und demutsvoll ergeben stehe ich an heil’gem Ort, warte voller Heilsverlangen, Herr, auf deines Geistes Wort.»

Nach dem Verklingen des gespielten Chorliedes wendet sich der Bischof vor dem Altar an das Rubinpaar: «Genauso wie es in diesem Lied steht, habe ich euch kennengelernt und erlebt. Der Glaube ist euer gemeinsamer Nenner und Gott hat euch Gnade gegeben für eure gemeinsame Reise. Ihr dürft heute den Segen zur Rubinhochzeit empfangen. Der Rubin ist einer der wertvollsten Edelsteine und er verleiht dem Träger Macht und Tapferkeit. Macht gegen das Böse anzukämpfen und Tapferkeit für anspruchsvolle Zeiten. Rot ist die Farbe der Liebe, denn diese ist das tragende Element. Die Liebe zu Gott, zu der Familie und in erster Linie die Liebe zueinander. Ihr seid zwei starke Persönlichkeiten, die Liebe hat euch zusammengeführt und wird euch weitertragen. Das Wort zum Segen steht im Psalm 115: «Der Herr segne euch je mehr und mehr, euch und eure Kinder. Ihr seid die Gesegneten des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.» Und mit diesen Versen wird die Brücke zu unserem heutigen Textwort geschlagen, dass er uns von allen Seiten umgibt und die Hand über uns hält.»

Nach der Segensspendung ertönt zum Ausklang das Lied aus der Chormappe Nr. 222: «Was auch künftge Zeiten bringen, alles wird vom Herrn gesehn.