Gemeinde-
und Bezirkssuche

Ein heiliger Samstag!

20.03.2021

Als zweiter Ort im Bezirk Graubünden besuchte Apostel Matthias Pfützner die Gemeinde Davos. Der Gottesdienst fand am Samstagmorgen um 10.00 Uhr statt. Im Anschluss reiste er mit seiner Frau weiter zum Treffen mit dem Stammapostel und weiteren Aposteln in Lugano.
 
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Die Landschaft um Davos zeigt sich von seiner besten Seite und empfängt den Apostel und seine Frau mit einem Wintermärchen. Ebenso herzlich ist der Empfang in der Gemeinde Davos durch den Vorsteher Werner Schatzmann und den Türhüter Andreas Wolfensberger.

Dem Gottesdienst legt der Apostel das Wort aus dem Matthäusevangelium Kapitel 5, den Vers 14 zu Grunde: «Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.»  Die Orgel mit Sprechgesang bereitet mit dem Lied «Herr, den ich tief im Herzen trag» den Weg zur Predigt.

Als erstes dankt Apostel Matthias Pfützner der Gemeinde für ihre Flexibilität, am Samstagmorgen den Gottesdienst zu besuchen. Und weiter predigt er: «Als wir heute durch Davos gefahren sind, hat meine Frau sich darüber amüsiert, dass hier alles für den Skiurlaub ausgelehnt werden kann: Ski, Stöcke, Schuhe, ja sogar die Kleider. Am Schluss der Ferien gibst du alles zurück, fährst nach Hause und es merkt keiner, dass du Skiferien gemacht hast und ein Skifahrer bist. In dem Moment habe ich mich gefragt: Wie geht es uns als Christen? Gibt es hier und da Christen, bei denen niemand weiss oder merkt, dass sie es sind? Bist du für eine Stunde in der Kirche geduldig und sanftmütig, hörst zu und wenn du rausgehst, gibst du den «Christ» an der Kirchentüre wieder ab? Gott fragt dich heute: Ist es etwas kirchliches? Oder ist das Christsein mit deinem Körper so verwoben, dass du durch und durch Christ bist? Auch wenn du eine Woche, einen Monat keinen Gottesdienst besuchen kannst. Ist dein Glaube immer noch in Schuss und jeder merkt an deinem Wesen und deinen Taten, dass du ein Christ bist?

Mit dem heutigen Textwort wird die Gemeinde Davos von zwei Seiten angesprochen. Seid das Licht der Welt wie auch die Stadt, die auf einem Berge liegt. Im Gegensatz zu Davos, dass von einer Bergkette umgeben ist, kenne ich eine Stadt in Äthiopien, die Lalibela heisst und auf 2500 m liegt. Wenn man die Strasse nach Lalibela hochfährt, sieht man diese schon lange, bevor man sie erreicht. Die Hauswände leuchten und glitzern im Sonnenlicht. Man kann die Stadt nicht verbergen. In unserem Wort heisst es: Ihr seid das Licht der Welt. Das heisst nicht, du musst leuchten, du musst dich anstrengen, du musst dich anzünden lassen. Nein, du musst nicht, denn das führt nur zu Frustration. Jesus sagt nicht: ihr sollt ein Licht werden. Er gibt uns keinen Auftrag. Er beschreibt eine Tatsache, die schon da ist: ihr seid bereits das Licht der Welt. Leuchte aber nicht nur hier in der Kirche, sondern strahle weiter, wenn du durch die Kirchentür hinausgehst und leuchte mit deinen Gaben und Fähigkeiten. Lass es einfach leuchten, denn ein Licht bist du bereits.»

Als Zwischenstück ertönt vom Orchester das Lied: Herr, vor dem Gnadenthron. In seinem Predigtbeitrag weist Priester Christian Brunner auf die verschiedenen Lichter hin: «Vielleicht strahlst du, vielleicht ist dein Licht gedämpft oder flackert es sogar? Das ist Detail. Der entscheidende Punkt ist: du leuchtest!» Der Vorsteher, Werner Schatzmann, sagt: « Jetzt ist der Generationenwechsel da. Unser neuer Apostel ist der erste Apostel, der jünger ist als ich und ich danke Gott, dass seine Liebe in unserem neuen Apostel sichtbar ist und wir durch diese Liebe weiter leuchten.»

Im Anschluss spielt das Orchester das Chorlied: Leuchten müssen wir oder nach der heutigen Ausführung des Apostels: leuchten dürfen wir!  Darauf folgt der Bezirksvorsteher, Marcel Schildknecht: «Wir wollen keine Sonntagschristen sein. Heute Morgen ist mir das T-shirt von Jugendtag in Düsseldorf in den Sinn gekommen. Darauf steht: Hier bin ich. Ich bin hier und der liebe Gott soll mit mir sein. Dafür musst du einfach die Herzenstüre öffnen und den lieben Gott wirken lassen. Dann strahlst du von selber. Jeder in seiner Ecke und in seiner Aufgabe. Was sieht der liebe Gott, wenn er auf dich und mich sieht? Sieht er dich leuchten? Dass du für den Nächsten streitest?  Füll deine Taschen im Gottesdienst mit Gottes Wort, lass es wirken und setze es um. Das wünsch ich uns allen!»

Der Apostel nimmt im Anschluss an die Predigtbeiträge noch den Gedanken von Priester Brunner auf: «Egal ob dein Licht flackert oder eine verrusste Scheibe vor deinem Licht ist, Jesus sagt einfach: Du bist Licht. Mach dich nicht selber klein! Leuchte, der Rest macht der Liebe Gott.»

Als Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl ertönt das Busslied Nr. 301: Wie heilig ist doch dieser Ort, an dem ich bittend stehe! Ist dieses nicht die Lebenspfort, die ich hier offen sehe? O Tisch des Herrn, bereitet mir, ich trete jetzt erfreut zu dir und knie gläubig nieder. Nach dem Unser Vater  und der Sündenvergebung empfangen die Gottesdienstteilnehmer das Heilige Abendmahl aus der Hand des Apostels. Zum Abschluss spielt das Orchester das Lied Nr. 376: Nahe bei Jesus, o Leben so schön, seliges Wandeln auf himmlischen Höhn. Dies ist die Kurzzusammenfassung des heutigen Erlebens. Herzlichen Dank, lieber Apostel!

Im Anschluss an den Gottesdienst stellt sich Apostel Matthias Pfützner der Gemeinde persönlich vor und beantwortet Fragen zu Glaubensthemen, seinem Arbeitsbereich, seiner Person wie auch der Zukunft der Neuapostolischen Kirche.