Gemeinde-
und Bezirkssuche

Stammapostel Schneider besuchte Prag

05.03.2022

Anlässlich des Besuches des Stammapostels in Tschechien kamen über 100 Amtsträger und Glaubensgeschwister aus dem ganzen Land nach Prag, um Gemeinschaft zu erleben und im Gottesdienst neue Impulse für das persönliche Glaubensleben zu erhalten.

 
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Stammapostel Jean-Luc Schneider diente mit dem Bibelwort aus Psalm 33, 18 und 19: «Siehe, des HERRN Auge sieht auf alle, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen, dass er ihre Seele errette vom Tode und sie am Leben erhalte in Hungersnot.» Auf dieser Grundlage präsentierte er ein Rezept für Zeiten der „Hungersnot“, also Zeiten, in denen das dringend Notwendige fehlt. Als Hauptzutaten nannte er



  • die Anbetung Gottes auch und gerade in schwierigen Zeiten,

  • die Gewissheit, dass Gott alle Menschen sieht und keinen vergisst und

  • die Gottesfurcht.



Das scheinbar unpopuläre Wort „Gottesfurcht“ erläuterte der Stammapostel mit den Begriffen



  • Gehorsam – im Sinn von Gott und seinen Willen anerkennen

  • Demut – als Zugestehen der Abhängigkeit des Menschen von der Gnade Gottes

  • Gottvertrauen – also der Zuversicht, dass Gott sein Wort erfüllt

  • Ehrfurcht bzw. Respekt – nicht zuletzt durch die Annahme dessen, was Gott gibt und

  • Liebe – die nur die Sorge kennt, nicht von Gott getrennt zu werden


und grenzte es damit eindeutig von einer Angst vor Gott ab.



Wie die Hilfe Gottes aussehen kann, beschrieb Stammapostel Schneider mit der bekannten Geschichte des Propheten Elia, der ebenfalls durch eine Hungersnot hindurch musste:



  • Er erlebte, wie Gott Wunder vollbrachte und Raben, in deren Natur es definitiv nicht ist, Menschen mit Speise zu versorgen, dazu anhielt, genau das zu tun.

  • Doch dann wurde aufgezeigt, dass Gottes Weg auch manchmal darin liegt, andere Menschen als Helfer zu berufen. Hier war die Demut des großen, mächtigen Propheten eine notwendige Voraussetzung, um die Hilfe Gottes aus der Hand der einfachen, fremden Witwe von Sarepta annehmen zu können.

  • Anhand der Witwe selbst wurde noch ein dritter Weg aufgezeigt, wie Gott helfen kann: indem er den Auftrag zum Teilen gibt und das Teilen segnet.


Mit dieser Predigt machte Stammapostel Schneider deutlich, dass Gott an seinem Plan, jene die ihn annehmen zu erretten, festhält und ihn umsetzt, auch wenn Verhältnisse oft nicht erfreulich sind und müde und matt machen.


 


M. Wall