Gemeinde-
und Bezirkssuche

Wer sucht, der findet

01.11.2020

Im Gottesdienst für Verstorbene ermunterte Bezirksapostel Jürg Zbinden am Sonntag, 1. November 2020 die Gläubigen, Gott und die Nähe zu ihm zu suchen und seine Liebe und seinen Frieden an sich zu ziehen.
 
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Den Gottesdienst an diesem ersten Novembersonntag hätte der Bezirksapostel in der Kirchengemeinde Lyss gehalten. Da in einigen Teilen der Schweiz Corona-bedingt zurzeit wieder keine Gottesdienste mehr vor Ort durchgeführt werden dürfen, diente er in der Neuapostolischen Kirche in Zofingen, von wo der Gottesdienst per Internet und Telefon übertragen wurde.

Als Grundlage seiner Predigt verwendete Bezirksapostel Zbinden das Bibelwort aus Jesaja 55,6.7: «Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; rufet ihn an, solange er nahe ist. Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinem Gedanken und bekehre sich zum Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung».

Ein wunderschönes Bild habe er heute Morgen gesehen, als er die Berge am Horizont gesehen habe. Es sei noch dunkel gewesen, aber über den Bergen erschien ein heller Streifen. Da habe er, sagte der Bezirksapostel, den 121 Psalm vor Augen gehabt: «Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.» Möge diese Überzeugung in unseren wie auch in den Herzen und Seelen der Verstorbenen stehen.

Suche den Herrn
Wann suchen wir? Wenn wir etwas vermissen, das uns wertvoll und wichtig ist.
Der Bezirksapostel bezog sich auf das heutige Bibelwort: Wenn ich den Frieden verloren habe, suche ich ihn nicht irgendwo, sondern beim Sohn Gottes. Ist die Freude verloren gegangen, suche ich sie dort, wo ich sie verloren habe. Viele Menschen suchen nach Rache und Vergeltung und tragen dies nach wie vor in ihren Herzen. Und jetzt kommt der Prophet und legt in unsere Herzen hinein, dass Gott da ist, es sein Wunsch und Verlangen ist, uns Menschen nahe zu sein. Er wies durch die Propheten darauf hin und später durch seinen Sohn. Er suchte und sucht die Nähe zu den Menschen. Suchst Du auch stets die Nähe zu ihm? Suchen wir ihn aus ganzem Herzen, dann suchen wir Frieden, Gnade, Kraft, Trost und die Perspektive der ewigen Gemeinschaft mit Gott.

Rufe den Herrn an
Gott ist auf Empfang und auf Sendung eingestellt. Haben wir auch diese Einstellung? Die Einstellung, ihm alles zu sagen, ihm zuzuhören und seinem Rat zu folgen, seine Liebe und Gnade an uns zu ziehen? Nutzen wir die Zeit, in der diese Möglichkeit vorhanden ist.

Gottlos
Denken wir nicht, ach das sind die, die nichts von Gott wissen, oder nichts wissen wollen, die sich seinen Geboten verweigern, die ihn verleugnen? – Das ist zu kurz gedacht, betonte der Bezirksapostel. Wir sind gottlos, wenn wir Gott nicht in unsere Entscheidungen und seine Liebe nicht mit einbeziehen. Nehmen wir den lieben Gott in unser Leben und gehen mit ihm durch diese Zeit. Es lohnt sich unter allen Umständen.

Gott sei mit uns
Wir sind immer wieder Übeltäter und Sünder, bewusst oder unbewusst, indem wir gegen göttliche Gebote verstossen - auch wenn es nur Gedanken sind. Wir müssen uns immer wieder kontrollieren, unsere innere Haltung auf Gott ausrichten. Dazu gehört auch, dem Nächsten wohl zu tun, ihn zu unterstützen. Dann sind wir nicht Übel- sondern Wohltäter. Dies gelingt uns nur durch Jesus Christus, der das Opfer gebracht hat. Er, der auch den Namen Immanuel trägt: Gott ist mit uns.

Durch dieses Opfer schenkt er Vergebung. Im Bibelwort heisst es «viel Vergebung». Es ist Gottes Zusage, dass genug Vergebung, Gnade für alle bereit ist. Doch es gibt eine Grenze, die wir aus dem Vater unser kennen: «Und vergib uns unsere Schulden, wie wir unseren Schuldigen vergeben». Das ist meine und Deine Entscheidung! Öffnen wir unsere Herzen, um die Gnade Gottes zu erleben und gönnen wir sie allen anderen aus tiefstem Herzen.

Leben mit Gott
In seinem Predigtbeitrag wies Bischof Wihler auf das Wort hin, das im Matthäusevangelium, Kapitel 7 steht. «…suchet, so werdet ihr finden; klopfet, so wird euch aufgetan…». Wir durften Gott finden. Das ist das grösste Geschenk, das uns gegeben ist. Er gibt von seinem Geist, was sein Geist offenbaren will. Das ist Leben mit Gott.

Spendung der Sakramente für die Verstorbenen
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls leitete Apostel Thomas Deubel mit einigen Worten zur Sakramentsspendung für die Seelen in der jenseitigen Welt über. Er verwies dabei auf die Begegnung von Zachäus mit Jesus. Zachäus hat gespürt, das ihm etwas fehlt, etwas nicht richtig ist und er hat Jesus gesucht. Jesus lässt sich finden und er geht der Seele entgegen. Dies zeigte sich auch, als er auf Zachäus zuging.

Bezirksapostel Zbinden spendete anschliessend die Sakramente. Stellvertretend empfingen Apostel Philipp Burren und Bischof Thomas Wihler die Sakramente der Heiligen Wassertaufe, der Heiligen Versiegelung und des Heiligen Abendmahls.