Gemeinde-
und Bezirkssuche

Der Stammapostel hält den ersten Gottesdienst im neuen Jahr in Neuchâtel

05.01.2020

Über 450 Gottesdienstteilnehmer hatten sich am 5. Januar 2020 in unserer Kirche versammelt. Eingeladen waren die Gemeinden aus dem nordöstlichen Teil des Bezirks Romandie: Delémont, Saint-Imier, Biel-Bienne, La Chaux-de-Fonds, Neuchâtel, Yverdon-les-Bains und Fribourg-Bulle.

 
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Im Weiteren wurde dieser Gottesdienst mit Bild und Ton in einige westafrikanische Länder sowie in die französischsprachigen Länder und Regionen Europas übertragen (Belgien, Frankreich und Westschweiz).


Als Grundlage für diesen Gottesdienst diente das Wort aus Galater 5,1: «Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!». Das Jahresmotto 2020 lautet: Christus macht frei.


Nehmen wir uns die Zeit, über das Wesen Gottes nachzudenken, um ihn anzubeten; nicht etwa, weil er das nötig hätte; wir tun es für uns.


Gott ist frei
Er ist von nichts und niemandem abhängig, er tut nichts aus Pflicht. Er tut, was er will, was er sagt, ohne Willkür. Er ist vollkommen zuverlässig und hält sich an seine Entscheide. So hat er zum Beispiel den Menschen erschaffen und mit einem freien Willen ausgerüstet, und das ist auch heute noch der Fall. Die Freiheit Gottes widerspiegelt sich in seiner bedingungslosen Liebe für den Menschen.


Jesus Christus ist frei
Jesus Christus, frei von jeglicher Sünde, wusste, woher er kam und wohin er gehen wollte: er wollte zurück zu seinem Vater; und niemand konnte ihn daran hindern. Er gab sein Leben freiwillig, sprach offen und ohne Furcht, bewies grosse Freiheit in seiner Haltung gegenüber Frauen (es gab sogar einige Jüngerinnen, was zu jener Zeit als revolutionär betrachtet wurde), Fremden (so andersartig, dass man sich daran stören könnte), Kindern (zu jener Zeit als völlig belanglos und vernachlässigbar betrachtet) und Sündern (Besuch bei Zachäus... um ihn frei zu machen).


Christus macht frei
Christus macht frei durch die Wassertaufe, die von der Erbsünde befreit, und durch das Wirken des Geistes bis zu seiner Wiederkunft, um uns in die vollkommene Freiheit zu führen.


Sich befreien lassen
Freiheit ist ein Geschenk Gottes. Der Herr zwingt sie uns nicht auf, er befreit nur diejenigen, die sie wollen. Durch den Geist ruft er uns zur Busse auf, um uns von unserer Schuld zu erlösen; er fordert uns auf zu vergeben, um nicht Gefangene der Rachsucht zu sein; er lädt uns ein, unser eigener Herr zu bleiben, damit wir nicht von Zorn, Neid oder Gier beherrscht werden.


Der Geist erinnert uns daran, dass wir Gotteskinder sind. Jesus wusste, dass er Gottes Sohn war. Somit rückten seine berechtigten irdischen Bedürfnisse in den Hintergrund; er kümmerte sich nicht darum, was die Leute über ihn dachten.


Wenn wir uns bewusst sind, wer wir sind - Kinder Gottes, vom Allmächtigen geliebt (woher unser Vertrauen in unsere Zukunft und in der Trübsal kommt) - werden wir uns nicht verleugnen; wir werden uns nicht mehr fürchten (auch wenn wir schwierige Zeiten erleben); wir sind bereit, Gott und unserem Nächsten zu dienen; wir sind frei, Gutes zu tun, ohne dabei unseren eigenen Vorteil zu suchen; wir lernen, wie Jesus zu lieben, ohne Vorurteile und unabhängig von vorherrschenden Meinungen; wir fürchten uns nicht, unsere Verbundenheit mit dem Evangelium zu bezeugen (unter dem Vorwand der freien Meinungsäusserung werden heute alle möglichen Ungereimtheiten gesagt; einverstanden, aber wir erwarten somit auch, dass unser Glaube respektiert wird); wir bleiben Herr über unsere Bestimmung: auf ewig beim Herrn zu sein, in seiner Freiheit und Herrlichkeit. Die Zeit, die wir hier auf Erden und auch in der Ewigkeit verbringen, führt uns in die vollkommene Freiheit.


Apostel Schug
Wir brauchen einander, um treu zu bleiben. In vielen Städten finden wir einen Platz der Freiheit. Hier, am Altar Gottes, haben wir einen Ort der Freiheit, der es uns möglich macht, die Krone des Lebens zu erlangen; einen Ort, wo wir lernen, Vorurteile zu vermeiden und uns von dem zu befreien, was unserem geistlichen Leben nicht dienlich ist.


Apostel Mutschler
Dieser Gottesdienst ist eine Ausbildung. Jesus, der grosse Erlöser, hilft uns, unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst. Bei der Einreise in die Schweiz wurden wir uns der Grenze nicht gewahr; dank dieser Reisefreiheit dürfen wir heute zusammen sein. Die Freiheit in Christus hebt die Grenzen, die uns von unserem Nächsten trennen, auf. Unsere inneren Grenzen begründen sich oft auf unserer Angst, unseren Vorurteilen. Adams Beziehung zu Gott war von Furcht geprägt, weshalb er sich versteckte. Die Liebe zu Gott tilgt alle Angst.


Apostel Leibfried
Durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist ist es möglich, die Freiheit in Christus zu erlangen. Wir haben jeden Tag Gelegenheit, zwischen Freiheit und Knechtschaft zu wählen. Es steht uns offen, uns von dem Joch zu befreien; dies ist nicht abhängig von unserem Alter oder der Anzahl Jahre unserer Zugehörigkeit zur Kirche, sondern von unserem Willen, dem freisten Menschen zu gleichen, der je über diese Erde ging, unserem Herrn, unserem Vorbild, Jesus Christus.


Der Herr ist für mich gestorben, ich habe absolut nichts getan, er hat sein Leben für mich gegeben, damit ich zu ihm gelangen kann. Das Heilige Abendmahl ist ganz besonders geeignet, ihm für sein Opfer zu danken. Er will uns auch frei machen von Unzufriedenheit und Missmut, die auf eine mit dem Willen Gottes unvereinbare Einstellung zurückgeführt werden können. Man fühlt sich so viel besser, wenn man vergeben hat.


Text SM
Fotos NAK Schweiz