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Komm her - Gott liebt Dich!

30.03.2020

Live aus der Neuapostolischen Kirche in Bern-Ostermundigen konnten die Glaubensgeschwister der deutschsprachigen Schweiz am Sonntag, 29. März 2020, wiederum einen Wortgottesdienst erleben, der via IPTV und Telefon übertragen wurde. Apostel Thomas Deubel bekräftigte in seiner Predigt: „Bleibt gesund, damit auch die anderen gesund bleiben.“

 
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Im Eingangsgebet ging der Apostel auf die gegenwärtige Lage und die Sorgen ein, die alle Menschen beschäftigen. Das anschliessend vorgetragene Orgelstück „Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen, alle ihr Beladenen“ nahm er auf und ermunterte: "Komm jetzt – höre das Wort. Der Herr spricht besonders die an, die Mühe haben zu glauben, zu vertrauen oder zu beten. Er spricht die Beladenen besonders an, die z.B. verärgert, unzufrieden sind oder bei denen Trauer eingekehrt ist und sie wegen der heutigen Situation nur im kleinen Familienkreis Abschied nehmen können.


Um sich für den Gottesdienst via IPTV anzumelden, wurden Zugangsdaten benötigt. Beim lieben Gott sind solche nicht nötig. Er ist da, er ist aktiv und bei ihm gibt es keinen Lockdown. Er schenkt uns seinen Trost, seine Liebe und zeigt, wie gross und allmächtig er ist. Er nimmt dich an, wie Du bist und sagt Dir: komm! Sein Wort soll in unserer Seele Ruhe bewirken."


Mein Joch ist sanft
Das Bibelwort des Gottesdienstes steht in Matthäus 11,29.30: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“


Was ist ein Joch? Es ist ein Zuggeschirr mit einem auf den Schultern liegenden Querbalken, mit dem zwei Ochsen vor einen Wagen gespannt werden. Das Joch im Sinne des Mätthäuswortes nehmen wir dann auf, wenn wir an Jesus Christus glauben, der das Opfer gebracht hat, der aufgefahren ist und wiederkommen wird.


Bei den Menschen gab es viele Gebote, ja Verbote. Diese alle einzuhalten, war ein schweres Joch. Jesus kam und sagte: „Nehmt auf euch mein Joch“. Es ist sanft, es ist ja auch das Joch Jesu, es ist das Evangelium. Und dieses Evangelium ist auf Liebe aufgebaut. Wie könnte es also nicht sanft sein?


Lernet von mir
Sein ganzes Leben ist für uns ein Lehrbuch. Die Lehrmethodik Gottes ist immer dieselbe. Er ruft uns und unterrichtet uns durch das Wort. Wenn wir diesem Ruf folgen, dann schauen wir automatisch auf ihn und hören, was er uns sagt!


„Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende“, verspricht der Herr. Auch hier zeigt er seine Liebe und Allmacht. Lernen wir, eine persönliche Situation in seine Hand zu legen und zu sagen „Dein Wille geschehe!“, lernen wir zu vertrauen, Sorgen, Belastungen, Leiden zu akzeptieren und auf die Frage des „Warum“ zu verzichten. Lernen wir auch, Kraft aus dem Gottesdienst mitzunehmen und treu zu bleiben.


Gott liebt uns
„Jeder Mensch ist wie eine Perle, die in den Dreck gefallen ist (Autor unbekannt). Wie ist es, wenn uns im Alltag etwas Wertvolles auf den Boden fällt? Wir heben es auf und befreien es von allem Schmutz. Für Gott ist jeder Mensch wertvoll, und er sieht immer das Gute in uns. Wenn wir hinfallen, hebt er uns auf und befreit uns vom Schmutz, damit das Schöne wieder zum Vorschein kommt.


Nächstenliebe
Der Herr möchte, dass unsere Liebe zum Nächsten grösser wird. Das kann für uns eine Last sein. Da gibt es vielleicht den Einen und Anderen, um welchen wir einen Bogen machen. Zurzeit ist das relativ einfach, weil wir uns ja nicht begegnen können. Bereiten wir uns darauf vor, dass wir einander wieder begegnen werden und dies dann mit mehr Liebe tun können. Zur Nächstenliebe gehört auch das Dienen. Alles was wir tun, machen wir für ihn. Es geht nicht darum „Tue Gutes und sprich darüber“, sondern darum: „Tue Gutes und mach es für Jesus aus Liebe und Dankbarkeit“. 


Bleibe gesund, damit andere gesund bleiben
Diesen Satz haben wir in den vergangenen Tagen mehrfach gehört und auch lesen können. Es geht hier um Selbstkontrolle. Wie reagieren wir? Beispiel SBB: Steigt man in den Zug ein ohne Billett in der Hoffnung, es komme keine Kontrolle?


Bezogen auf diesen Satz fragte der Apostel: Was bedeutet dies konkret für unser Glaubensleben? Bete für den Nächsten, gerade für den, der dir nicht so wohl gesinnt ist - es wird dir guttun und dem anderen auch. Danke dem Nächsten - das tut dir und auch dem anderen wohl. Arbeite an deiner Vollendung - dann bist du dem Nächsten kein Ärgernis.  Bleibe gesund, damit auch andere gesund bleiben.